{"id":54134,"date":"2018-08-23T10:00:43","date_gmt":"2018-08-23T08:00:43","guid":{"rendered":"https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/?p=54134"},"modified":"2022-05-01T09:56:40","modified_gmt":"2022-05-01T07:56:40","slug":"digitalisierung-pragmatisch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/de\/digitalisierung-pragmatisch\/","title":{"rendered":"Digitalisierung pragmatisch"},"content":{"rendered":"<p>Pragmatismus bedeutet auch, das Gute zu bewahren und IT als Mehrwert zu sehen und nicht als Werkzeug um ihrer selbst willen. Eine pragmatische digitale Transformation ist eine gro\u00dfe Herausforderung und bedarf sehr viel \u201eLebenserfahrung\u201c.<\/p>\n<p>Der Wunsch, etwas zu \u00e4ndern, weil man es kann, ist oft gro\u00df. Die Frage lautet demnach, wie sinnvoll und nachhaltig die \u00c4nderung ist. Die verf\u00fcgbare IT bietet ein gewaltiges Potenzial.<\/p><div class=\"great-fullsize-content-es\" style=\"margin-left: auto;margin-right: auto;text-align: center;\" id=\"great-3924796694\"><a href=\"https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/es\/kit-de-medios\/\" target=\"_blank\" aria-label=\"nl_werbung_800x100_es\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/nl_werbung_800x100_es.jpg\" alt=\"\"  srcset=\"https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/nl_werbung_800x100_es.jpg 800w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/nl_werbung_800x100_es-400x50.jpg 400w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/nl_werbung_800x100_es-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2024\/08\/nl_werbung_800x100_es-100x13.jpg 100w, 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Der letzte Vollmatrose aus der Auftragsentwicklung ging vom Schiff \u2013 und Nestl\u00e9 hatte ein Problem. <\/em><\/p>\n<p><em>Man wollte die Funktionen im SAP-System wiederfinden. Das war z. B. die Erfassung von vier Artikeln pro Position, das Beladen des Lkw schon bei der Auftragserfassung vorzudenken etc.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Damals wie heute sind es demnach die Gesch\u00e4ftsprozesse und erst dann die Informationstechnologie. Andreas Schumann sah das als Chance, seine Konzepte in einem Kundenszenario umzusetzen:<\/p>\n<p><em>\u201eDas Schwerste war es, Nestl\u00e9 davon zu \u00fcberzeugen, dass eine kleine Softwarefirma das leisten kann, was die gro\u00dfe SAP ablehnte, umzusetzen. <\/em><\/p>\n<p><em>Da half mir auch meine SAP-Vergangenheit und die Unterst\u00fctzung durch einen SAP-Kollegen, der an mich glaubte, und schlie\u00dflich ein furchtloser Nestl\u00e9-Verantwortlicher.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Affinit\u00e4t zu SAP ergab sich durch eine Anstellung in Walldorf, aber ein ausgepr\u00e4gter Berufswunsch war es nicht.<\/p>\n<p><em>\u201eAls Jugendlicher habe ich an alles gedacht, nur nicht, was ich mal machen will. Damals war der Sport, insbesondere Fu\u00dfball und Tischtennis, mein Lebensinhalt.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Bei SAP war der Beginn dann \u00e4hnlich sportlich:<\/p>\n<p><em>\u201eBei meinem Einstellungsgespr\u00e4ch mit Herrn Hopp kamen wir gleich aufs Tennis zu sprechen. Sp\u00e4ter hatte ich hin und wieder die Gelegenheit, mit Herrn Hopp und Herrn Plattner zu spielen.<\/em><\/p>\n<p><em>Das waren neben den ,ber\u00fchmten\u2018 Tennismatches zwischen Herrn Hopp und Herrn Plattner nat\u00fcrlich die echten Highlights. Die Herausforderung bestand auch schon mal, einem fliegenden Schl\u00e4ger von Herrn Plattner auszuweichen.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Lehr- und Wanderjahre bei SAP waren f\u00fcr den sp\u00e4teren Tangro-Gr\u00fcnder hilfreich und vorherbestimmend:<\/p>\n<p><em>\u201eIch begann bei SAP in der Entwicklung. Generell herrschte bei SAP ein sehr angenehmes Klima. Anfangs programmierten wir noch in Assembler. Ich habe viel gelernt, insbesondere, wie wichtig Integration ist und wie komplex Anwendungen werden k\u00f6nnen. <\/em><\/p>\n<p><em>Nach einigen Jahren in der Anwendungsentwicklung kam das Thema EDI auf. Ich \u00fcbernahm eine Stabsfunktion, bei der ich alle EDI-Aktivit\u00e4ten der SAP anwendungs\u00fcbergreifend koordinieren durfte.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Das Thema war damals neu und innovativ: EDI-Nachrichten bestehen bis heute aus vielen Segmenten wie Adresse, Lieferkonditionen, Zahlungsbedingungen etc., die in vielen verschiedenen Nachrichten wiederverwendet werden \u2013 sei es in einer Bestellung, einem Lieferavis oder einer Rechnung.<\/p>\n<p><em>\u201eDiese Methode inspirierte mich zu der Idee, Anwendungen aus Softwarebausteinen zusammenzusetzen \u2013 aus Bausteinen, die man wiederverwenden kann, ohne jedes Mal das Rad neu zu erfinden \u2013 das war die Geburtsstunde der sp\u00e4teren Tangro-Architektur und -Plattform\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt Andreas Schumann im E-3 Interview seinen IT-Erkenntnisprozess.<\/p>\n<p><em>\u201eLeider oder Gott sei Dank konnte ich niemanden von der SAP \u00fcberzeugen, diesen Ansatz f\u00fcr die Entwicklungsumgebung der SAP aufzugreifen. <\/em><\/p>\n<p><em>Da ich die Idee aber auf keinen Fall aufgeben wollte, machte ich mich auf, meinem Ziel zu folgen, und st\u00fcrzte mich ins Abenteuer der Selbstst\u00e4ndigkeit und sp\u00e4ter in das der Firmengr\u00fcndung.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Andreas Krings-Stern, Entwicklungsleiter Web-Anwendungen bei Tangro, wei\u00df, dass das EDI-Thema von damals pragmatisch betrachtet heute noch genauso seine G\u00fcltigkeit hat:<\/p>\n<p><em>\u201eAuch wenn das Thema Digitalisierung momentan in aller Munde ist \u2013 die Idee ist keineswegs neu. Der Austausch strukturierter elektronischer Gesch\u00e4ftsdaten findet per Electronic Data Interchange bereits seit Jahrzehnten statt.\u201c<\/em><\/p>\n<h3><a href=\"http:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digitalisierung pragmatisch\" class=\"aligncenter size-full wp-image-54073\" src=\"http:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann.jpg\" alt=\"Andreas Schumann\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann.jpg 800w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Andreas-Schumann-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/h3>\n<h3>Tangro-Gr\u00fcndung<\/h3>\n<p><em>\u201eDie Namensgebung war im \u00dcbrigen von der Softwarearchitektur beeinflusst, von Bausteinen, die man wiederverwenden kann\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Schumann.<\/p>\n<p><em>\u201eEs gibt das asiatische Spiel Tangram. Dort kann man aus Dreiecken unterschiedliche Figuren zusammensetzen. Aus Tangram wurde der Kunstname Tangro. <\/em><\/p>\n<p><em>Wenn man die Prozesse eines Unternehmens analysiert, sieht man rasch, dass es immer wieder L\u00fccken und Medienbr\u00fcche gibt\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt Andreas Schumann das reale IT-Umfeld:<\/p>\n<p><em>\u201eDas wollten wir verbessern.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Es ging und geht aber nicht nur um Automation. Es geht Andreas Schumann auch darum, wie man dieses Ziel m\u00f6glichst effizient erreicht. Dabei spielen die Wiederverwendung von Softwarebausteinen und die Modellierung von Prozessen eine gro\u00dfe Rolle:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Modellierung von Prozessen folgte dem verst\u00e4ndlichen Wunsch, einmal erstelltes Coding so oft wie m\u00f6glich wiederzuverwenden. Dazu macht es Sinn, Coding f\u00fcr eine Aufgabe in Softwarebausteinen zu b\u00fcndeln, diese in eine sinnvolle Reihenfolge zu bringen und sie miteinander zu verbinden. <\/em><\/p>\n<p><em>Zwangsl\u00e4ufig kam ich auf die Idee, daf\u00fcr Prozessmodelle zu verwenden. Unsere Prozessmodelle bilden aber nur den Teil im Unternehmen ab, der durch Software unterst\u00fctzt wird.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Erhebliche Teile des Gesamtprozesses werden immer noch durch Menschen abgewickelt, wei\u00df auch Schumann. Ein Beispiel ist die Umsetzung eines Change Request bei einem Tangro- Kunden.<\/p>\n<p><em>\u201eDort arbeiten wir inzwischen mit Business Process Management, welches immer \u2013 wenn sinnvoll \u2013 mit unseren Prozessen verlinkt ist. Diese Prozesse wiederum bieten beliebigen Spielraum f\u00fcr neue Anwendungen.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Das SW-Patent<\/h3>\n<p>Die f\u00fcnf SAP-Gr\u00fcnder k\u00fcndigten bei IBM, weil der IT-Weltkonzern damals seine Zukunft mehr in der Hardware als in der Software sah. Der Glaube von Andreas Schumann an Software war \u00e4hnlich stark und er schaffte im Jahr 2011 ein Patent auf Software.<\/p>\n<p><em>\u201eIn der Geschichte der Softwareentwicklung gibt es eine lange Tradition, Software mit Komponenten zu entwickeln, ohne dass jemals ein Durchbruch erzielt wurde. Oft wurde versucht, Code zu generieren \u2013 f\u00fcr mich der falsche Ansatz. <\/em><\/p>\n<p><em>Je mehr ich mich mit dem Thema besch\u00e4ftigte, desto klarer sah ich, dass Wiederverwendung von Softwarekomponenten das zentrale Thema war, um Software effektiver und flexibler zu entwickeln mit verbesserter Qualit\u00e4t\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Andreas Schumann sein ganz pers\u00f6nliches Herangehen an die Herausforderung \u201eSoftware\u201c. Und er erkl\u00e4rt skizzenhaft seine algorithmische L\u00f6sung:<\/p>\n<p><em>\u201eEs galt allerdings einige Probleme zu l\u00f6sen: Wie granular sollte eine Softwarekomponente sein? Wie erreicht man es, dass man Softwarekomponenten auch in beliebiger Reihenfolge zusammenf\u00fcgen kann? K\u00f6nnen Prozessmodelle den Ablauf der Anwendungen auf m\u00f6glichst einfache Art und Weise steuern? <\/em><\/p>\n<p><em>Die L\u00f6sung dieser Probleme und einiger mehr war Teil meiner Erfindung. Der Lohn f\u00fcr diese M\u00fche ist ein europ\u00e4isches und amerikanisches Patent.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Die Vorteile dieser Softwarepatente liegen klar auf der Hand:<\/p>\n<p><em>\u201eDas Prinzip der Wiederverwendung von Softwarebausteinen, die grafische Prozessmodellierung, aus der komplette Anwendungen entstehen, erh\u00f6hen die Entwicklungsgeschwindigkeit um ein Vielfaches\u201c<\/em><\/p>\n<p>kann Schumann aufgrund der Arbeit seiner eigenen Softwarewerkstatt berichten.<\/p>\n<p><em>\u201eAuch die Qualit\u00e4t profitiert davon. Wir haben zum Beispiel das Produkt Tangro OC \u2013 also Auftragsbest\u00e4tigungen auf der Einkaufsseite \u2013 trotz der nicht trivialen Herausforderung der Erkennungslogik auf Basis unstrukturierter Daten und Anbindung an SAP-Funktionsbausteine innerhalb von 15 Personentagen entwickelt. Dann folgten weitere 15 Tage des \u00fcblichen Feinschliffs \u2013 also des Testens und der Qualit\u00e4tssicherung \u2013 und das Produkt ging auf den Markt.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>E2E &amp; Automation<\/h3>\n<p>Mit einem neuen, noch in Entwicklung \u00adbefindlichen CRM-System hat SAP den E2E-Begriff wieder neu belebt: Logische Prozessketten sollen in ganzheitlichen End-to-End-Szenarien abgebildet werden \u2013 f\u00fcr R\/3-Anwender ist diese Idee naturgem\u00e4\u00df nicht ganz so neu, aber technische Optionen wie Cloud Computing erm\u00f6glichen nun effizientere Probleml\u00f6sungen.<\/p>\n<p><em>\u201eE2E- Werkzeuge werden wir sicher nicht auf den Markt bringen \u2013 wir verkaufen Softwarel\u00f6sungen\u201c<\/em><\/p>\n<p>definiert demnach auch Tangro-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Schumann und erg\u00e4nzt:<\/p>\n<p><em>\u201eWir verstehen E2E so, dass der Prozess beim Kunden anf\u00e4ngt und beim Kunden auch wieder aufh\u00f6rt. Dabei geht es darum, den Gesch\u00e4ftsprozess zu analysieren und zu optimieren. <\/em><\/p>\n<p><em>Unter diesem Aspekt decken Tangro-L\u00f6sungen heute schon vieles von dem ab, was unter E2E verstanden wird. Ich denke da an den Order-to-Cash- und Purchase-to-Pay-Prozess.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Alexander Oberle, Entwicklungsleiter SAP-Produkte bei Tangro, erg\u00e4nzt im E-3 Gespr\u00e4ch:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Kosteneinsparungen durch eine Automatisierung der Auftragsabwicklung sind gro\u00df.\u201c<\/em><\/p>\n<p><em><a href=\"http:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digitalisierung pragmatisch\" class=\"aligncenter size-full wp-image-54074\" src=\"http:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern.jpg\" alt=\"Krings Stern\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern.jpg 800w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Krings-Stern-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/em><\/p>\n<h3>Erg\u00e4nzen &amp; optimieren<\/h3>\n<p>Das Ziel vieler SAP-Bestandskunden hat sich seit der Tangro-Firmengr\u00fcndung kaum ge\u00e4ndert: Erg\u00e4nzende und optimierte Funktionen sollen in ein bestehendes ERP-System nahtlos integriert werden, damit der Automatisierungsgrad steigt.<\/p>\n<p>Dieser pragmatische Ansatz ist auch das digitale Transformationsgeheimnis von Tangro. Neben E2E erlebt eben der Begriff \u201eAutomation\u201c in Form von RPA, Robotic Process Automation, eine Wiederbelebung.<\/p>\n<p>Die Definition von RPA lautet nach Wikipedia: <em>Softwareroboter sind Anwendungen, die eine menschliche Interaktion mit Benutzerschnittstellen von Softwaresystemen nachahmen. Dabei arbeiten Softwareroboter in einer vergleichbaren Art und Weise auf dem User Interface, wie es ein Mensch tun w\u00fcrde. (Ende des Zitats)<\/em><\/p>\n<p><em>\u201eDas klingt sehr nach dem in die Jahre gekommenen Batch-Input-Verfahren der SAP\u201c<\/em><\/p>\n<p>meint Andreas Schumann spontan im E-3 Gespr\u00e4ch.<\/p>\n<p><em>\u201eWas Batch-Input betrifft, hat SAP nicht ohne Grund diesen Pfad verlassen und auf Schnittstellen gesetzt, u. a. aus Performancegr\u00fcnden. Ganz abgesehen davon ist das UI auch eine Schnittstelle, so what? <\/em><\/p>\n<p><em>Schnittstellen muss man verstehen. Ein ERP-System ist in der Regel nicht darauf ausgelegt, sich direkt mit einem anderen ERP-System zu unterhalten, siehe auch E2E, da es in der Natur der Sache liegt, dass die Schnittstelle des Adressaten unbekannt ist. Womit wir bei EDI w\u00e4ren \u2013 auch nicht gerade neu.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Fiori vs. Tangro-UI<\/h3>\n<p><em>\u201eAuf dem Kundentag vor drei Jahren sprach mich ein ehemaliger SAP-Kollege an und meinte: Das sieht doch alles aus wie SAP. Wo sind denn nun die Tangro-Anwendungen? <\/em><\/p>\n<p><em>Er hatte gar nicht bemerkt, dass eigentlich alles, was er sah, nicht SAP, sondern Tangro war \u2013 das spricht wohl f\u00fcr Integration\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt Andreas Schumann seinen Erfolg von Embedded-SAP.<\/p>\n<p>Der Benutzer f\u00fchlt sich in Tangro-Anwendungen rasch zuhause, weil es keine Br\u00fcche gibt, keine vorgelagerten Anwendungen f\u00fcr den SAP-Sachbearbeiter. Das User Inter\u00adface ist wichtig, aber Schumann meint:<\/p>\n<p><em>\u201eWir treten t\u00e4glich den Beweis an, dass es auch ohne Fiori geht. Wollen unsere Kunden Fiori, dann bekommen sie Fiori. Wollen sie lieber mit dem Tangro HTML5 UI arbeiten, so bekommen sie das Tangro HTML5 UI.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Embedded-SAP<\/h3>\n<p>Der Mehrwert der Tangro-L\u00f6sungen liegt nicht immer in der Neuerfindung von Prozessen, sondern oft vielmehr in der Harmonisierung mit existierenden Systemen wie einem SAP R\/3 oder ERP\/ECC 6.0.<\/p>\n<p><em>\u201eEs gab nat\u00fcrlich Anbieter, die schon vor uns am Markt waren\u201c<\/em><\/p>\n<p>erz\u00e4hlt Schumann.<\/p>\n<p><em>\u201eNeu war unser Ansatz ,SAP embedded\u2018, wie wir das nennen: die Verarbeitung des Dokuments innerhalb von SAP abzubilden. Neu war auch, dass wir uns ausschlie\u00dflich auf SAP-Kunden konzentrierten, nach dem Motto: nur eines, aber das richtig.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Ist dieses \u201ealte\u201c Embedded heute unter S\/4 und Hana noch m\u00f6glich, gew\u00fcnscht und notwendig? SAP \u201eembedded\u201c viele Funktionen in die Hana-Plattform und SAP-Cloud-Plattform und damit entsteht zumindest auf dem Papier ein gewisser Wettbewerb zu anderen Softwareh\u00e4usern.<\/p>\n<p><em>\u201eSAP hat zurzeit keine vergleichbare Funktion, was die Inbound Suite betrifft\u201c<\/em><\/p>\n<p>ist sich Andreas Schumann sicher. Mit der Inbound Suite bietet Tangro eine innovative Komplettl\u00f6sung zur Dokumenteneingangsverarbeitung in SAP an.<\/p>\n<p><em>\u201eSollte SAP in diese Richtung investieren, stellt sich die Frage: Wie passgenau sind diese L\u00f6sungen? Die Tangro Inbound Suite hat in \u00fcber zehn Jahren einen Funktionsumfang erreicht, der die unterschiedlichsten Anforderungen unserer Kunden abdeckt. SAP wird sich schwertun, Tangro-Produkte in absehbarer Zeit obsolet zu machen\u201c<\/em><\/p>\n<p>so Schumann.<\/p>\n<h3>SaaS-ERP<\/h3>\n<p>Die N\u00e4he zum Anwender ist der uneinholbare Vorsprung von Tangro. W\u00e4hrend SAP immer mehr einen sehr heterogenen, diffusen Weltmarkt bedienen muss, kann sich Tangro auf das \u201ewirkliche Gesch\u00e4ftsleben\u201c konzentrieren und Andreas Schumann wei\u00df, dass sein Unternehmen sehr gut vorbereitet ist, auf unvorhersehbare Ver\u00e4nderungen zu reagieren.<\/p>\n<p><em>\u201eWir entwickeln seit geraumer Zeit mit einem kleinen Team eine SaaS-ERP-L\u00f6sung f\u00fcr die Cloud. Bei diesem Ansatz kommt die Tangro-Architektur voll zum Tragen, da hier nicht auf Strukturen der SAP-Anwendungen R\u00fccksicht genommen werden muss. <\/em><\/p>\n<p><em>Die SaaS-ERP-L\u00f6sung wird durch Funktionen der Inbound Suite erg\u00e4nzt. Zielgruppe sind KMU. Dieses ERP f\u00fcr ISV (Independent Software Vendor), mit dem wir heute schon einen Gro\u00dfteil unserer Prozesse abbilden, wird die Basis f\u00fcr weitere ERP-Systeme im Bereich Dienstleitungen sein. <\/em><\/p>\n<p><em>Wir gehen davon aus, dass hier etwa 90 Prozent der bestehenden Prozesse wiederverwendet werden k\u00f6nnen, sodass die Entwicklungskosten so gering wie m\u00f6glich sind, die Anwendungen exakt auf die Bed\u00fcrfnisse der Kunden zugeschnitten sind und wir vergleichsweise schnell neue L\u00f6sungen liefern k\u00f6nnen. <\/em><\/p>\n<p><em>Die passgenauen Anwendungen k\u00f6nnen ohne gro\u00dfen Customizing-Aufwand in Betrieb genommen werden. Dabei entstehen auch einzelne gekapselte Anwendungen, wie Abwesenheitsmanagement oder Fuhrparkmanagement, welche auch bei SAP-Kunden on-premise betrieben werden k\u00f6nnen, wenn ein Betrieb in der Cloud nicht gew\u00fcnscht ist.\u201c<\/em><\/p>\n<h3><a href=\"http:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digitalisierung pragmatisch\" class=\"aligncenter size-full wp-image-54075\" src=\"http:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander.jpg\" alt=\"Oberle Alexander\" width=\"800\" height=\"800\" srcset=\"https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander.jpg 800w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander-150x150.jpg 150w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander-768x768.jpg 768w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander-100x100.jpg 100w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander-480x480.jpg 480w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander-640x640.jpg 640w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander-720x720.jpg 720w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander-24x24.jpg 24w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander-48x48.jpg 48w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander-96x96.jpg 96w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/Oberle-Alexander-300x300.jpg 300w\" sizes=\"auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px\" \/><\/a><\/h3>\n<h3>Cloud Computing<\/h3>\n<p><em>\u201eIch wollte alle Tangro-internen Prozesse so optimieren, dass wir einen m\u00f6glichst hohen Automatisierungsgrad erreichen. Zun\u00e4chst hatte ich mich umgesehen, ob es eine Software gibt, die unsere Bed\u00fcrfnisse in einem vern\u00fcnftigen preislichen Rahmen abdeckt. <\/em><\/p>\n<p><em>Das Ergebnis war wenig ermutigend. Also entschied ich mich f\u00fcr eine eigen\u00adentwickelte L\u00f6sung, die sp\u00e4ter in der Cloud zur Verf\u00fcgung gestellt werden sollte\u201c<\/em><\/p>\n<p>beschreibt Andreas Schumann seinen pers\u00f6nlichen Weg zum Cloud Computing.<\/p>\n<p><em>\u201eDamit bot sich auch, wie oben erw\u00e4hnt, die M\u00f6glichkeit eines weiteren Standbeins, mit SaaS-Produkten, die sich weltweit vertreiben lassen. <\/em><\/p>\n<p><em>Der Markt an kleinen und mittleren Unternehmen ist sehr attraktiv. Diese Unternehmen tun sich schwer mit einer eigenen IT-Abteilung. Die Cloud bietet einen Ausweg.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Am Cloud Computing geht kein Weg vorbei. Die Vorteile liegen auf der Hand. Der Kunde kann sich auf seine Kernkompetenz konzentrieren. Die Bereitstellung von Computing-Diensten \u00fcbernehmen Experten.<\/p>\n<p><em>\u201eDa der Arbeitsmarkt f\u00fcr IT-Experten langsam eng wird, ist Cloud Computing ein sinnvoller Weg\u201c<\/em><\/p>\n<p>wei\u00df Schumann aus seiner beruflichen Erfahrung, aber er betrachtet Cloud Computing differenziert:<\/p>\n<p><em>\u201eDie Gefahr besteht, dass es eine gewisse Zeit nur Standardsoftware geben wird, welche die individuellen Anforderungen der Kunden nicht ber\u00fccksichtigt. Das Thema Sicherheit sehe ich eher besser bei Cloud-Anbietern aufgehoben als bei der hauseigenen IT.\u201c<\/em><\/p>\n<p>Cloud-Anbieter haben ein gro\u00dfes Interesse, f\u00fcr die Sicherheit der Kundendaten zu sorgen. Denn ist die nicht gew\u00e4hrleistet, werden sie rasch vom Markt verschwinden.<\/p>\n<p><em>\u201eDas herausragende Alleinstellungsmerkmal der Tangro Cloud ist, dass die Softwarearchitektur vorsieht, individuelle Anforderungen unserer Kunden strikt voneinander zu trennen und in k\u00fcrzester Zeit zu realisieren \u2013 so, wie wir es bei unseren Produkten der Inbound Suite seit Langem praktizieren\u201c<\/em><\/p>\n<p>erkl\u00e4rt Andreas Schumann die W\u00fcnsche und Bed\u00fcrfnisse des Marktes. Tangro setzt auf das erfolgreiche und effiziente Zusammenspiel von SW-Bausteinen. Es handelt sich dabei um granulare Bausteine, die erst mal v\u00f6llig losgel\u00f6st von einem Miteinander von Tangro und SAP sind \u2013 siehe SaaS L\u00f6sungen.<\/p>\n<p><em>\u201eIch bin ziemlich sicher, dass SAP immer mehr selbst machen will. Ich denke, SAP sieht, welche Chancen sie Partnern bietet, was auch zweifelsohne stimmt, aber kaum umgekehrt, dass Partner die SAP noch st\u00e4rker machen k\u00f6nnten.\u201c<\/em><\/p>\n<h3>Und abschlie\u00dfend:<\/h3>\n<p>Ist die digitale Transformation eine Chance oder eine weitere Pflicht\u00fcbung und welchen Beitrag kann und will Tangro bei diesem Vorhaben leisten? Am Ende des E-3 Gespr\u00e4chs betont Andreas Schumann nochmals den wichtigen Pragmatismus:<\/p>\n<p><em>\u201eDie digitale Transformation ist ein Thema. Oft wissen die Unternehmen nicht, wie sie das Thema greifen k\u00f6nnen. F\u00fcr uns besteht die Herausforderung darin, pragmatische Ans\u00e4tze zu bieten. Dokumenteneingang in Form von Digitalisierung der Belege, der Datenaustausch SAP-to-SAP und EDI sind Themen, die uns treiben.\u201c<\/em><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/08\/1809_05_Coverstory_web.pdf\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" title=\"Digitalisierung pragmatisch\" class=\"aligncenter wp-image-37442 size-full\" src=\"http:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg\" alt=\"Download Coverstory\" width=\"1000\" height=\"125\" srcset=\"https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory.jpg 1000w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-768x96.jpg 768w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-100x13.jpg 100w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-480x60.jpg 480w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-640x80.jpg 640w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-720x90.jpg 720w, https:\/\/e3magpmp.greatsolution.dev\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Download-Coverstory-960x120.jpg 960w\" sizes=\"auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px\" \/><\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eDigitale Transformation\u201c gibt es seit etwa f\u00fcnf Jahren. 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